Benchmark Hunting

In den USA gibt es zu Zwecken der Landvermessung "Landmarken". Dies können Messing- oder Aluminiumscheiben, die in oder an einem Fundament oder Gebäude angebracht sind, oder markante Gebäude selbst sein. Sie sind in einer Datenbank der NGS (National Geodetic Survey) abgelegt. Es gilt nun, diese "Benchmarks" zu finden, allenfalls zu fotografieren und einzutragen. Die Fotos sind in einer Benchmark Gallery abrufbar.

"These markers are part of the geodetic control network created and maintained by the National Geodetic Survey (NGS). The NGS maintains a database of these locations. In the database, each geodetic control marker has a PID (Permanent IDentifier) number, and a datasheet of information about it. Although much of the descriptive (how to find it) data is outdated, the surviving markers remain vitally important to the conduct of our nation's commerce."

Geodashing

Das ist eine Abart von Geocaching. Hier werden periodisch zufällige Koordinaten über den ganzen Globus festgelegt und veröffentlicht. Eine solche Spielrunde kann jeweils einen Monat dauern.
Der Sinn des "Spiels" ist es, an diesen Orten nachzusehen, was da ist. Da die Orte zufällig festgelegt sind, ist ungewiss, was angetroffen wird: eine Wiese, ein Kornfeld, eine militärische Anlage, eine Bergspitze, ein Ozean. Wer die meisten solchen Orte aufsucht und damit am meisten Punkte gesammelt hat, ist der Gewinner der Runde.
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Letterboxing

Dieser Vorläufer von Geocaching ist vorallem in England und in den USA verbreitet. Ist aus der Zeit, als es noch kein GPS gab. Statt Koordinaten werden sogenannte "Clues" (Anhaltspunkte, Hinweise) gegeben. Also: Geocaching ohne GPS.
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GPS-Drawing

Mit einem GPS-Empfänger wird ein Weg begangen (zu Fuss oder mit irgendeinem Verkehrsmittel). Der Weg wird im GPS-Empfänger aufgezeichnet. Ziel ist es, dass die Aufzeichnung ein vorher geplantes Bild ergibt. Die Wege können über viele Kilometer führen.
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GPS auf dem Velo (in der Basler Zeitung vom 29.10.2004 gelesen)

1000 ROUTEN. Einen der unzähligen Mountainbike-Trails in der Schweiz befahren? Oder die 5. Etappe der Tour de Suisse nachfahren? Diese und unzählige weitere Varianten kann jeder Velofahrer in der Schweiz in Zukunft mühelos realisieren. Was bei Autos schon gang und gäbe ist, wird auch auf dem Velo möglich. Der zu befolgende Weg wird durch ein GPS-Gerät auf dem Velolenker angezeigt. Hunderte von Routen können von der Website www.swiss-cycling.ch auf den Minicomputer geladen werden. Georeferenzierte Daten ermöglichen es, die Route auf den Meter genau zu befolgen und somit völlig unabhängig von Kartenmaterial in der gesamten Schweiz die populären Routen, aber auch Geheimtipps der Insider zu befahren. Bereits sind über 1000 Routen aufgenommen.